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Am Samstag, den 13. 04.2019 laden Duo Marmor,

alias Theresa und Maximilian Braisch,zu Hiobs Botschaften, um 19 Uhr in die St.-Laurentius-Kirche ein.

Die musikalische Passionsandacht erzählt in Wort und Musik über das Leid und die Herausforderung Gottes.

Eintritt frei - Spenden erwünscht

Mehr Information zu Künstler und Stück:

Die beiden jungen Musiker Theresa und Maximilian Braisch, sind freiberuflich engagierte Orchester- und Kammermusiker (z.B. bei den Mannheimer Philharmonikern und dem Orchester der Kulturen Stuttgart). Konzertreisen führten sie unter anderem bis an die Randgebiete Europas (Schweden, Moldawien, Rumänien, Kosovo, Italien, Südfrankreich), wo sie unterschiedlichste musikalische Eindrücke der jeweiligen Länder sammelten.

Als Duo Marmor (Klarinette und Fagott) sind sie bestrebt anhand eines vielseitigen Repertoires, das vom 17. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts reicht, die Kombination der beiden Instrumente in allen Facetten zu beleuchten. Im Mittelpunkt ihrer Konzertprogramme steht auch immer, jenseits der reinen Musik, die Vermittlung einer Botschaft.

Seit rund 3 Jahren beschäftigen sie sich somit, ihren zum Großteil selbst arrangierten, bzw. passend ausgesuchten Musikstücken einen geistlichen Rahmen und dadurch mehr Inhalt zu geben. 

Sie erzählen dann eine (oder mehrere) Geschichte(n) aus biblischen oder heutigen Zeiten zu einem bestimmten Thema und schmücken, deuten, leuchten diese anhand von Musik jeglicher Art aus, so dass die Gelegenheit zum Nachdenken und Andachthalten im Vordergrund steht.

 

Bei der Passionandacht Hiob´s Botschaften, wird es sich um einen Versuch handeln gesellschaftliche Missstände und ganz konkrete menschliche Dramen durch den Schlüssel des wahnsinnigen alttestamentarischen Buches zu verarbeiten. Zu den Gedanken über das Leid des Menschen und die Herausforderung Gottes wird jüdische Musik verschiedenster Prägung erklingen. Ob spätmittelalterliche Volksweisen, barocker Psalmgesang, romantische Miniaturstückchen oder bizarre Klezmercollage - sie kann fröhlich erscheinen und in Wirklichkeit tief tragisch sein und wirkt fast immer wie ´ein Lachen durch Tränen´.

Theresa Braisch (geb. Fritsche, *1987) stammt aus Senftenberg (Brandenburg) und erhielt dort ihren ersten Klarinettenunterricht mit 9 Jahren. Ihr Studium an der HfMDK in Frankfurt a. M. begann sie zunächst bei Prof. Peter Löffler-Asal, wechselte kurz darauf zu Jochen Tschabrun (Solo-Klarinettist des HR-Sinfonieorchesters), bei dem sie 2014 ihr Diplom absolvierte. Engagements als Solo-, Es- und Bass-Klarinettistin führen sie durch Europa & Asien. Parallel dazu erhält sie musikalische Impulse auf dem Spezialgebiet der Alten Musik von Koryphäen der Aufführungspraxis mit historischen Klarinetten.
 
Maximilian Braisch, geboren 1992 in Berlin, hat dort im Alter von 11 Jahren begonnen Fagott zu lernen und ab Sommer 2004 in Hermannstadt/Sibiu (Siebenbürgen) gelebt. Das Musikstudium brachte ihn nach Klausenburg/Cluj-Napoca, Freiburg und Stuttgart. Am Institut für Alte Musik in Trossingen wurde er zuletzt von Katrin Lazar unterrichtet. Höhepunkte seiner musikalischen Tätigkeit waren bisher solistische Auftritte sowie kammermusikalische Erfolge mit den Ensembles Archefagt und Quarto d´Oro (auf historischen Instrumenten).

 

 

 

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